Hundehaftpflicht ist alle andere als überflüssig
Es gibt Versicherungen, die überflüssig oder unnötig sind, eine Hundeversicherung ist es sicher nicht. Denn der Halter eines Hundes haftet in vollem Umfang für alle Schäden, die durch seinen Hund verursacht werden.
Hierzu gehören Sachschäden genauso wie Personenschäden und es spielt überhaupt keine Rolle, ob ein Verschulden vorliegt oder nicht. Besonders Personenschäden können durch Arztbesuche, langwierige Behandlungen und Schadensersatzansprüche schnell ziemlich teuer werden. Beträge von mehreren tausend Euro sind hier keine Seltenheit.
Manchmal sind Hunde unberechenbar. Sie erschrecken oder sehen in der Ferne jemanden, den sie kennen und laufen einfach los. Wenn sie dann auf die Straße laufen und ein Auto im Ausweichmanöver zu Schaden kommt, trägt die finanziellen Folgen der Hundebesitzer. Oft kommt es zu Bissverletzungen, nachdem der Hund bereits eindeutige Signale gesendet hat, die von jemandem, der sich nicht mit Hunden auskennt, nicht beachtet wurden.
Über eine normale private Haftpflichtversicherung ist der Hund nicht mit versichert, deshalb muss eine gesonderte Hundehaftpflicht abgeschlossen werden. Sie ist zu geringen Jahresbeiträgen zwischen 30 und 60 Euro erhältlich, je nach Umfang und Leistungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. Meistens hat der Halter eine geringe Eigenbeteiligung zu tragen, bei manchen Versicherungen ist es aber auch möglich, diese Eigenbeteiligung gegen einen geringen Aufpreis beim Jahresbeitrag auszuschließen.
Die Hundehaftpflicht haftet auch für Fälle, in denen ein anderer mit der Beaufsichtigung des Hundes beauftragt war. Im Internet findet man Versicherungsvergleiche, bei denen die verschiedenen Tarife und Leistungen der Versicherungsgesellschaften gegenüber gestellt werden. Man sollte nicht nur auf den günstigsten Beitrag achten, sondern sich auch die Leistungen genau ansehen, um dann die Versicherung auszuwählen, die am besten geeignet erscheint.






