Versicherungen rund um das Wasserbett
Als ich mir die Internetseiten wegen des Kaufs eines neuen Wasserbettes einmal so durchsah, dachte ich zunächst einmal nicht über das Thema Versicherungen nach. Erst, als ich den Bestellvorgang dann abgeschlossen hatte, wurde mir bewusste, dass hier eventuell einige Fragen offen sein könnten.
Ein Wasserbett der modernen Zeit ist zwar nicht mehr anfällig für das Auslaufen, aber was, wenn doch? Man sollte ja alle Eventualitäten zumindest einmal durchdenken. So ist es bestimmt besser, versichert zu sein, als durch einen Wasserschaden am Ende noch finanzielle Probleme zu haben. Also telefonierte ich einmal mit meinem Versicherungsagenten, was er dazu meinte. Er beruhigte mich, denn schließlich war in meiner Hausratversicherung auch das Thema Wasser gut abgesichert. Für Schäden, die am Boden oder gar in der Decke zum unteren Stockwerk entstehen, trete die Gebäudeversicherung ein, so seine Auskunft.
Neugierig, was andere Versicherungen für diesen Schutz veranschlagen, informierte ich mich im World Wide Web, was andere Unternehmen verlangen und leisten. Beruhigt stellte ich fest, dass mein Tarif nicht der allerschlechteste war, und führte meinen Gedankengang fort. Sind Wasserbett Kopfteile, die Sockel und andere Einzelteile, wie etwa die elektrische Heizung auch versichert? Ich kam nicht umhin, den Vertreter nochmal anzurufen. Die Versicherung gegen Überspannungsschäden war vorhanden, schon wegen meinem Computer und dem neuen Fernseher. Hier bestand also kein Handlungsbedarf.
Für die Schäden, die beim Transport und bei den Aufbauarbeiten, die ich beim Händler mitbestellt hatte, entstehen, ist auch der Händler verantwortlich. Hier musste ich mir also keine Gedanken machen. Anders sieht dies aus, wenn ich mein Wasserbett selbst abhole und aufbaue. Eigenes Verschulden wird von keiner Versicherung als Grund gesehen, die Schäden zu erstatten. Also war mein Entschluss, die Sache aus der Hand zu geben, wohl nicht so schlecht. Selbst das Kopfteil aus Glas muss der Händler ersetzen, wenn es den Monteuren zum Beispiel beim Hochtragen ins Schlafzimmer aus der Hand fällt und zu Bruch geht.
Das einzige, was ich zu ändern hatte, war die Versicherung für Glas. Diesen Aspekt hatte ich mangels geeigneter Objekte bisher vernachlässigt. Eine Glasvitrine oder ähnliches besaß ich nicht; erst das Kopfteil aus Glas, welches ich mitbestellt hatte, machte die neue Versicherung, beziehungsweise die Erweiterung der alten erforderlich. Die paar Euro, die ich nun mehr an Versicherung bezahle, ist es mir aber Wert, im Falle eines Falles abgesichert zu sein. Nun, da ich alles abgeklärt habe, werde ich schlafen, wie im siebten Himmel, in dem Wissen, keinerlei Risiko eingegangen zu sein.






